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    Torrausch
    Premier Liga

       
     

    Futbolnyj Kurier

    Pflichtaufgabe erfüllt

    Volyn Lutsk hat am letzten ZAT die unbedingt nötigen Heimzähler gegen die gastierenden Geistervereine eingefahren. Es gab zwei glanzlose Arbeitssiege von jeweils 3:2. Offensivstärke und Defensivschwäche, das zeichnet das Team von Richard im Moment aus. Unter dem Strich ist Richard bisher einigermaßen zufrieden: "Wenn es so weiterläuft, ist der Klassenerhalt in dieser schwierigen Liga durchaus machbar."

    Aber der gute Tabellenplatz von Volyn täuscht etwas. Zwar steht man im oberen Mittelfeld und hat 7 Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz, ABER das Team hat bereits 7 Heimspiele absolviert und außerdem schon viel Kraft in den letzten Partien gelassen. Am nächsten ZAT wird man dann die letzten 3 Mannschaften der Premier Liga kennen lernen. Gastieren wird Dr. Lector mit dem durchaus auswärtsstarkem CSKA Moskau. Auswärts muss man bei Lokomotive Moskau ran und dann geht es zum Meisterschaftsanwärter Nr. 1 nach Kazan.

    Richard (Volyn Lutsk) - Eingetragen am 10.03.2010 um 08:10Uhr

    Allahu Akhbar

    Märchenhaft kann man die Geschichte des nach dem tschetschenischen Fluß Terek benannten Vereins in den letzten Jahren beschreiben.
    1958 gegründet und lange Jahre nur Zweitklassig war das Ordschonikidse-Stadion in Grosny in dem der Verein seine Heimspiele austrägt oft mit 30 000 Zuschauern randvoll.
    Anfang der 90er Jahre als die politische Situation immer instabiler wurde zerfiel die Mannschaft und kein auswärtiges Team war mehr bereit in Grosny aufzulaufen, woraufhin sich Terek zürückzog und seit 1994 nicht mehr am überregionalen Spielbetrieb teilnahm. Während des ersten Tschetschenien-Krieges wurde das Stadion zu einer Panzer-Basis umfunktioniert und in Stücke geschossen. Erst 2001 fing Terek in der zu 90% zerstörten Stadt von vorne an und stürmte in nur vier Jahren durch die dritte und zweite Liga. Jetzt allerdings scheint eine Art Stillstand eingetreten zu sein und man muss abwarten was die Zukunft für das tschetschenische Aushängeschild bringt.

    Thwasu (Terek Grosny) - Eingetragen am 09.03.2010 um 10:28Uhr

    Kazan im Dauerstreß

    Gambit weiß gar nicht mehr auf was er sich konzentrieren soll. Liga und Champions League Spiele stehen an. Nur durch unsere von Kindheitsbeinen an schlaflose Nächte im Reitersattel ist es zu verdanken, dass man an mehreren Orten zugleich sein kann und zudem auch noch die volle Leistung zeigt. Da konnten zuletzt in der Fremde gleich vier Punkte geholt werden. Allerdings waren beide Teams trainerlos, die einen gewollt und die anderen ungewollt. Nun geht es erneut zwei Mal in die Fremde, wobei man nach Sibieren und nach Tschetschenien reist, um bestimmt nicht ohne Punkte zurück kehren will. Das Heimspiel zwischen durch hat es in sich. Kein geringerer als der ukrainische Vertreter Shachtjor Donetsk gibt sich die Ehre in Kazan. Der CL Vertreter steht derzeit auf einen Platz den man von ihnen nicht gewohnt ist. Sie führen die Tabelle von hinten an. Ein angeschlagener Tiger also, den man keine Chance geben darf, sich zu wehren.

    Gambit (Rubin Kazan) - Eingetragen am 07.03.2010 um 11:37Uhr

    Zuhause eine Macht

    Wenn Volyn diese Heimleistung beibehält, dürfte der Klassenerhalt durchaus machbar sein. Am letzten ZAT gab es nur ein Heimspiel für die Westukrainer. Die von Salzgurke betreute Mannschaft aus Moskau war zu Gast. Richard hatte sein Team optimal auf den offensivstarken Gegner eingestellt.

    Ein Blitzstart mit 3 Toren in 20 Minuten brachte Lutsk schnell auf die Siegerstraße. Bis zur Halbzeit wurde das Ergebnis gehalten. Den Anschlusstreffer von Spartak in der 47. Minute beantwortete Richards Team postwendend mit dem 4:1. Auch wenn Moskau in der Schlussphase noch 2 Tore gelangen, war der Sieg von Volyn nicht ernsthaft in Gefahr.

    Am nächste ZAT hat es Lutsk dann gleich mit 3 trainerlosen und deshalb schwer berechnenbaren Teams zu tun. Besonders wichtig wäre ein Dreier gegen das Team aus St. Petersburg. Verbindet die Teams doch der Name Tymoschtchuk. Der spielte zunächst bei Lutsk und wurde dann bei Zenit ein Star und sitzt sich nun bei den Bayern den Hintern auf der Bank platt.

    Richard (Volyn Lutsk) - Eingetragen am 04.03.2010 um 19:30Uhr

    прямоуголь

    Eckig ... muss die Klammer sein, ach so danke Raul (und wie wir eben festgestellt haben, darf dem auch kein Tab folgen sondern man muss einfach weiterschreiben.)
    Ist ja auch klar, beim Fußball muss das Runde immer ins eckige, warum soll das auch anders sein, wenn man über den Fußball schreibt ?
    Nach dieser kleinen Hilfestellung aus Doneszk hat sich die tschetschenische Redaktion des Futbolnyj Kuriers entschieden erstmal einen Grundkurs in PC-Anwendungen und Russisch zu besuchen, bevor die "Konkurrenz" weiter mit Texten belästigt wird, die nicht nur inhaltlich sondern auch in orthographischer oder sonstiger Hinsicht, Müll sind.
    Vielleicht brauchen wir auch einfach nur erstmal Urlaub meinte dann der Chefredakteur der Zeitung, was ja nicht verwunderlich wäre, nimmt man das qualvolle gekicke was derzeit in Grosny abgeliefert wird.
    Und mit einem schmunzeln fügte er hinzu, am besten bis zum Saisonende.

    Thwasu (Terek Grosny) - Eingetragen am 04.03.2010 um 13:23Uhr

    Donetsk räumt das Feld von hinten auf

    Druck von hiten verspürt man in Donetsk derzeit nicht. Letzter Platz, blamiert bis auf die Knochen, aber immerhin kanns jetzt nur nochz aufwärts gehen. In der Championsleague hat man die Qualifikation souverän überstanden, so dass man jetzt mal wieder an die Liga denken kann.

    Zugegeben, Raul kennt seine Trainerkollegen nicht wirklich gut. So auf das Spiel fokussiert ist ihm dabei noch nicht einmal aufgefallen, dass der Trainerstuhl bei seinem gegner leer war. Noch viel weniger war im so klar und deutlich bewusst, dass die Vereine ohne Trainer so berechenbar sind. Wenngleich der Bericht von mini natürlich immer gelesen wird, aber so direkt auf sich bezogen hat das Raul natürlich nicht. Aber inzwischen sind ja fast mehr Vereine ohne als mit Trainer, vielleicht passt man in Donetsk nun etwas mehr auf und kann somit die rote Laterne schnell abgeben.

    Raul (Shachtjor Donetsk) - Eingetragen am 03.03.2010 um 19:01Uhr

    Torgarantie im Baltika-Stadion

    Es bleibt dabei: Spiele mit Baltika-Beteiligung sind ein echter Torgarant! Nicht weniger als 43 Tore fielen in den bisherigen 9 Saisonspielen, das ist beinahe eine Durchschnittsquote von 5 Toren pro Spiel! So viele kann kein anderes Team der Liga vorweisen.

    Der Kommentar des Trainers dazu ist aber zwiegespalten: "Klar wollen wir unseren Fans attraktiven Fussball bieten. Nullnummern wie zuletzt bei CSKA muss ich nicht haben. Aber hinten dürften es auch ruhig ein paar Gegentore weniger sein, ich will nicht immer bis zur letzten Sekunde um unsere Siege zittern müssen!"
    Aber wenigstens blieb uns bisher eine Blamage gegen KI-geführte Vereine wie zuletzt Schachtjor erspart. Anscheinend hat Raul meinen letzten Artikel nämlich nicht gelesen und genauso wie Groffel gegen die KI mit 1:2 einen auf den Deckel bekommen und hat jetzt die rote Laterne. Wer nicht hören will, muss eben fühlen ...

    007mini (Baltika Kaliningrad) - Eingetragen am 02.03.2010 um 08:34Uhr

    Offensivfußball

    den bietet bisher das Team des Neulings aus der Ukraine. Kein Team schoß bisher mehr Tore als das Team von Richard. Den Fans gefällt es, aber im Präsidium sind erste kritische Stimmen zu hören. "Mit so einem Hauruck-Fußball kann man vielleicht in der 2. Bundesliga bestehen, jedoch muss man sich in der Premier Liga die Kräfte etwas einteilen", so der 2. Vorsitzende Sergej Typhusyuk.

    Der Coach Richard, der an diesem ZAT von seinem Co-Trainer am Spielfeldrand vertreten wurde, da er selbst in Südtirol weilte, nahm dazu Stellung: "Angriff ist die beste Verteidigung. Wir sammeln derzeit Punkte gegen den Abstieg und im Moment liegen wir 5 Zähler vor den Absteigern. Wichtig ist deshalb das nächste Heimspiel gegn Spartak Moskau. Salzgurke ist nicht so glücklich in die Saison gestartet wie wir und deshalb schon in Zugzwang. Und dann müssen wir noch 2 Spiele in der Hauptstadt austragen. Schade, dass die Spiele nicht unmittelbar nacheinander stattfinden, dem klapperigen Mannschaftsbus hätten 1.000 km ersparte werden können."

    Richard (Volyn Lutsk) - Eingetragen am 28.02.2010 um 16:20Uhr

    Kazan auf Kurs

    Kazan ist ordentlich dabei. Der Start also geglückt. Man hat nach sechs Spielen schon mehr Siege als Russland bei den Olympischen Spielen Goldmedaillen. Es hängt jedoch ein Schatten über Kazan. Die Spielergehälter werden seit mehreren Wochen nicht mehr bezahlt. Der Grund liegt klar auf der Hand. Die Spieler feierten während der langen Pause auf Kosten des Vereins. Nun sind die Gehälter eingefroren worden, um die Kosten wieder auszugleichen. Man ist nun nicht auf die Gehälter angewiesen, aber man will ein Zeichen setzen, dass sich die Vereinsführung nicht auf der Nase herum tanzen lässt. Zum Tanz bittet Kazan nun Lok Moskau, während man mit Luch und CSKA gerne Schlittschuhlaufen möchte, den Auswärts zu punkten wird neuerdings ja zur Mode.

    Gambit (Rubin Kazan) - Eingetragen am 27.02.2010 um 21:27Uhr

    Donetsk trumpft gegen Frankfurt groß auf

    Nach zwei überzeugenden Siegen gegen Eintracht Frankfurt ist Donetsk die Championsleague Hautptrunde kaum noch zu nehmen. "Wenn wir uns das in den letzten beiden Spieln noch aus der Hand nehmen lassen, dann können wir uns gleich vom Spielbetrieb abmelden", so Raul.

    Die ersten beiden englischen Wochen hat man ganz verkraftet. In der Liga zwei Siege zu Hause, allerdings gegen die beiden Kellerkinder aus St. Petersburg und Spartak Moskau. "Wir können froh sein in einer solchen Frühphase gegen Zenit gespielt zu haben, denn Vabe wird sicherlich nicht mehr lange den Trainerposten innehaben. Trainer des Jahres und Euro League Finale scheinen da jemanden ganz schön satt gemacht zu haben. Und da die St. Petersburger Presse nicht mal ein Wörtchen dafür übrig hat, gehe ich davon aus, dass Vabe′s Abgang schon beschlossene Sache ist."

    Ach ja und noch ein Tipp an die Schreiberlinge in Grosny: Versuchs mal mit eckigen Klammern.

    Raul (Shachtjor Donetsk) - Eingetragen am 24.02.2010 um 19:04Uhr

    уравновеше

    Ausgleichen ... konnten die Tschetschenen von Terek Grosny ihre Bilanz in den letzten Spielen. <br>Gegen die beiden ukrainischen Vertreter aus Kiew siegte man zuhause jeweils deutlich mit 4-0, hatte jedoch beim 0-5 bei Spartak nicht den Hauch einer Chance. <br>Zuhause gehört man somit zu den 6 Teams, die noch eine blütenreine Weste haben, allerdings gehört man Auswärts auch zu den 8 Mannschaften, die noch keinen Blumentopf gewinnen konnten. <br>In den nächsten Wochen sollte man diese Regel irgendwann einmal - positiv - durchdringen können, will man nicht die ganze Saison über einer negativen Bilanz hinterherlaufen. <br>Außerdem würde man das Saisonziel mit einer ausgeglichenen Bilanz natürlich weit verfehlen !

    Thwasu (Terek Grosny) - Eingetragen am 24.02.2010 um 10:55Uhr

    Wechselbad

    Was ist denn hier nur los? In 2009-1 hatte ich gerade mal 36 Gegentore, was den absoluten Unterwert überhaupt darstellte. Dann war Baltika in 2009-2 mit 70 Gegentoren die größte Schiessbude, die es bisher in dieser Liga überhaupt gab. Letzte Saison konnte ich dann nur mithilfe der Zeitung (und dank einiger aufmerksamer Leser) einen ähnlichen Wert wie in 2009-1 verhindern.

    Diese Saison scheint das Pendel also wieder mal in die andere Richtung auszuschlagen. Bisher hats jedenfalls schon wieder 14x gescheppert. Wobei ich mit den Auswärtstoren eigentlich keine Probleme habe. Denn diese 7 Buden stören mich herzlich wenig, da ich in Lutsk und Kiew ohnehin nichts holen wollte. Naja, und zu Hause muss man dann halt immer mindestens ein Tor mehr schießen als der Gegner! So gesehen sind 10 Punkte aus 4 Heimspielen bei 7 Gegentoren auch gar keine schlechte Quote.
    Vor allem, wenn ich mir so die Konkurrenz hier in Russland so anschaue: Die einen haben auswärts massiv TK verbraten, ohne wirklich zählbare Erfolge zu erzielen. Und andere müssen zu Hause Federn lassen, die erstmal wieder reingeholt werden wollen.
    Wobei mich der einzige Auswärtssieg am letzten ZAT doch sehr überrascht hat. Zielgenau trofft die KI mit ihrer Auswärts-2 die einzige Heim-1, die überhaupt gesetzt wurde. Aber wieso groffel, der doch das Setzverhalten der KI aus dem EffEff kennen sollte, nur eine Heim-1 setzt, verstehe ich nicht. Da ist doch laut seinen eigenen Untersuchungen typischerweise eine "3" Pflicht, oder?? Naja, was solls. So hab ich wenigstens erstmal Ruhe vor seinen Meisterschafts-(Alp)-Träumen. Da sei ihm auch der eine Punkt im Baltika-Stadion gegönnt. Die Zuschauer sind jetzt jedenfalls verwöhnt und freuen sich schon auf das nächste, hoffentlich mindestens genauso torreiche Derby gegen Zenit.

    007mini (Baltika Kaliningrad) - Eingetragen am 23.02.2010 um 08:39Uhr

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