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    Torrausch
    Premier Liga

       
     

    Futbolnyj Kurier

    Am Sontag geht es also los

    Am Sonntag startet für ganz Russland die neue Saison. Für den unbeliebtesten Moskauer Klub geht es gleich erstmal zum Meistermacher Benson. Jedenfalls wenn es nach vielen russischen Trainern geht. Danach kommt zu Hause Khimki mit fedxx und dann kommt noch Altmeister Groffelmoff. Damit beginnt unser Saison mit sehr wenig Reisekosten und hoffentlich nicht mit so wenig Punkten. Aber schon vor der Saison gibt es ordentlich Anfeindungen in Richtung Da_Masta und ZSKA Moskau. In St. Petersburg wird von einem Testspielsieg gegen uns gesprochen. Wir von der Redaktion wissen aber gar nichts von dem Spiel und somit haben wir gleich bei Da_Masta nachgefragt:"Ein Testspiel soll es gegeben haben gegen Zenit? Wer ist eigentlich Zenit? Ach ja, das ist die Mädchentruppe, die gegen unsere F-Jugend mit 5:1 gewonnen hatte und sich jetzt damit schmückt. Aber wer war/ist dort eigentlich noch Trainer?" Wir gaben natürlich gleich die Antwort Kelly Fisher. "Kelly wer? Habe ich noch nie gehört den Namen. Scheint wohl neu in Russland zu sein. Aber wenn man ein Mädchen als Trainer hat, dann darf man sich schonmal über ein 5:1 gegen eine F-Jugend freuen." Dann waren da ja noch die Anfeindungen mit kleinerheldt von Spartak Moskau. "Ach dieser Zwergenkönig kann mich mal. Unsere Saisonvorbereitung ist genau auf den 14. und 29. Spieltag ausgerichtet. Dort werden wir Spartak vernichten und so erzwingen, das Spartak aus dem Kreis der Moskauer Elite verband wird." Damit dürfen sich die Fans auf spannende Spiele am 4, 14, 19 und 29 Spieltag freuen, denn da geht es gegen Zenit bzw. gegen Spartak. Bis dahin bleibt es erstmal ruhig oder vielleicht auch nicht.

    Da_Masta (CSKA Moskau) - Eingetragen am 18.07.2008 um 18:40Uhr

    Dringend Zahnärzte gesucht

    Es ist nun doch einige Saisons her, dass Trainer Tojini in der russischen Liga beim Hauptstadtverein Torpedo Moskau angeheuert hat. Hieß es zu Anfang den Verein mittelfristig in der Ligaspitze zu etablieren, muss man nun doch auf die Rechnung schauen und stellt schnell fest, bei Torpedo hat man sich verrechnet. Bis auf einige Höhenflüge in der einen oder anderen Hinrunde, landeten die Torpedos zu Saisonende jedoch immer wieder auf dem Boden der Tatsachen. Und wie schaut der aus?
    Von EC-Quali-Plätzen weit entfernt, im Pokal die letzten Jahre immer wieder bereits in der ersten Runde gescheitert und zwei gescheiterte Supertransfers, bei denen die umworbenen Spieler dankend absagten: "Man wolle nich bei so einem kleinen ... äh ... wie hieß ihr Verein noch ... ah, Torpedo Moskau ... naja, jedenfalls wolle man da dann doch nich spielen." Auf der Habenseite bleiben da allenfalls endlich mal zwei Einträge in den Rekordlisten der ruhmreichen russischen Liga. Zweimal die meisten Unentschieden in einer Saison. Hmm, nun ja, kein Applaus für Scheiße.
    Die Verantwortlichen des Vereins knirschen einstimmig mit den Zähnen. Für den FK bekam jedoch einer gerade noch die Zähne auseinander: "Es wird eng für Tojini, wir wollen endlich Erfolge sehen. Wenn er nich so ein unglaublich toller und sympathischer Trainer wäre, würde er hier schon lange an keinem Hebel schalten und walten."

    tojini (Torpedo Moskau) - Eingetragen am 17.07.2008 um 21:27Uhr

    Zenit bester Dinge

    In Russlands Nordhauptstadt laufen derzeit die letzten Saisonvorbereitungen. Die Saison 2008-2 steht vor der Tür und die Jungs von der Newa wollen es diese Saison endlich wissen. Als Ziel wird ein Platz unter den ersten Fünf ausgegeben!

    Trotz der katastrophalen letzten Saison macht sich Optimismus breit. Bis zum gestrigen Tage wurden bereits 16 500 Dauerkarten abgesetzt, was einen neuen Vereinsrekord darstellt! Der Anhang scheint dem Team und der Führungsetage zu vertrauen. Die Mannschaft zeigte in der Vorbereitungsphase Top Leistungen, unter anderem wurde Real Madrid mit 2:1 und die verhassten Hauptstädter CSKA mit 5:1 bezwungen! Trainerin Fisher ist trotz des drohenden Abgangs von Star Arshavin optimistisch:"Der zehnte Platz in der letzten Saison grenzte fast an einer Blamage. Jeder weiss es hier und will diese Saison endlich zeigen, wo der Hammer hängt."

    Kelly Fisher (Zenit St. Petersburg) - Eingetragen am 17.07.2008 um 17:31Uhr

    Alles wie immer

    Pascals Tomsk ist heiß, heiß auf den Ligastart und vor allem heiß auf Moskau! Man will sie alle schlagen und dass nicht nur einmal. Doch trotz Ligastart muss man sich vorläufig in Geduld üben und gegen die großen Moskauer geht es auch erst zum Ende der jeweiligen Runde.

    Tomsk - Woher kommt nur dieser unbedingte Siegeswille gegen Moskauer Vereine? Wurmt Coach Pascal die bittere "Vorsaison-"Niederlage in Russlands Forum so sehr, dass er es ihnen jetzt unbedingt zeigen will? Rechtfertigt diese überhaupt den angekündigten (blinden) Aktionismus? Es gibt offensichtlich viele offene Fragen zu beantworten.
    Wie warm sich Moskau letztendlich wirklich anziehen muss, darüber kann zunächst - wie weise - nur spekuliert werden. Einen allzu rauen Sommer erwarten die Meteorologen in Moskau jedenfalls nicht, immerhin schickte Pascal auch letzte Saison ein Gewitter gen Spartak, welches bekanntlich zum Absender zurückkehrte und sich dort entlud. Die meisten Toms haben dieses grauenvolle Schreckensszenario auch schon wieder schnell und erfolgreich verdrängt.
    Nun wollen wir aber noch zum Auftakt-ZAT zu sprechen kommen. Mit Raul konnte Donetzk einen recht erfahrenen Trainer verpflichten, der sich bei allen Vorschusslorberen aber erst noch beweisen muss und somit womöglich der perfekte Auftaktgegner für Tomsk ist, auch wenn es ein wohl schweres Auswärtsspiel werden wird. Die Aufgabe zuhause scheint da schon etwas schwieriger zu sein. Zwar hat sich Pascal viel vorgenommen, doch wer den Meister jagen will, muss auch damit rechnen, dass ihm Baltika-Kisten vor die Tür und in den Weg gelegt werden, damit der vermeintliche Jäger gen Abgrund torkelt. Gekrönt wird der ZAT allerdings mit der Auswärtspartie bei Vizemeister Kiew. Folglich geht es für Pascals Tomsk wohl schon gleich zu Beginn richtig zur Sache.

    Pascal Schwarz (Tom Tomsk) - Eingetragen am 15.07.2008 um 23:30Uhr

    Die Jagd ist eröffnet

    Neues Spiel, neues Glück. So muss die Devise bei der versammelten Konkurrenz in diesem Jahr heißen. Denn die russische Liga begrüßt pünktlich zum Saisonstart zwei weitere Hochkaräter! Ein Hauen und Stechen ist damit quasi vorprogrammiert.

    Doch während die beiden Neutrainer bei den ukrainischen Spitzenvereinen Schachtjor und Arsenal Kiew zunächst beweisen müssen, dass sie in der härtesten Liga der Welt mithalten können und einige andere Trainer nur aufgrund ihres Understatements und Unterschätzwerdens zu so etwas ähnlichem wie einem Erfolg gekommen sind, können wir Kaliningrader die nächste Saison ganz beruhigt in Angriff nehmen.
    Wenn man der Statistik nämlich glaubt, folgt in diesem Jahr wieder der Absturz: Seit dem Beginn meiner Trainerschaft wechselten sich ständig Spitzen- und Seuchensaisons ab: 2006-3 Vizemeister, 2007-1 Platz 10, 2007-2 Meister, 2007-3 erneut graues Mittelfeld und 2008-1 erneut Meister. Folgt also 2008-2 erneut der Absturz in die Niederungen der russischen Liga?
    Doch es gibt auch noch eine andere Sichtweise auf die bisherigen Ergebnisse: Nach der ersten Meistersaison für Baltika 2006-2 brauchte es drei Anläufe bis zum nächsten Meistertitel 2007-2. Danach verkürzte sich der Abstand auf zwei Saisons, denn bereits 2008-1 gab es den nächsten Titel. Die logische Folge wäre demnach 2006-2, 2007-2, 2008-1, 2008-2. Aber das wäre dann wohl doch etwas sehr vermessen, oder ???
    Egal, wie man es dreht und wendet: Eine der beiden Serien wird reißen müssen! Und ich lasse mich einfach mal überraschen, wer sich alles an der Jagd auf den amtierenden Meister beteilgt.

    Halali! Die Jagd ist eröffnet.

    007mini (Baltika Kaliningrad) - Eingetragen am 14.07.2008 um 15:05Uhr

    Mal was anderes

    Die Saison 2008-2 fängt für die Lokomotive unter völlig anderen Vorzeichen an wie die beiden Saisons davor: beim ersten Mal waren sie mit dem Ziel Klassenerhalt angetreten, das auch nur recht knapp erreicht wurde. Beim zweiten Mal stand der Saisonstart unter dem Motto "irgendwie die Saison überstehen", was erstaunlich locker funktionierte. Und in der dritten Saison unter Benson sprechen plötzlich einige Kommentatoren vom Meistertitel!

    Das sind für den Trainer, der von Anfang an ein großes Talent im zurückrudern und Erwartungsdämpfen bewiesen hat, natürlich ganz fürchterliche Neuigkeiten. "Klar hat sich bei uns einiges verändert inder letzten Saison. Der Pokalsieg und Trizemeistertitel haben uns Selbstvertrauen gegeben, die Saison ist finanziell gesichert, und personell konnten wir uns auch ain Bisschen verstärken. Aber durch die CL-Quali entsteht ja auch eine Zusatzbelastung, die man erstmal wegstecken muss. Im Endeffekt gehe ich nicht davon aus, das die kommende Saison einfacher wird als die letzte".
    Dennoch: den Klassenerhalt oder einen Platz im gesicherten Mittelfeld kann er schwerlich als Ziel herausgeben. Eher schon einen Platz im Europapokal. Das wird schwer genug.
    Auf die obligatorische Frage nach dem nächsten russischen Meister weiß Benson allerdings eine konkrete Antwort: "Die Zeit, in der ukrainische Mannschaften es ganz nach oben geschafft haben, sind vorbei. Baltika kann es wieder schaffen, Spartak macht in der Vorbereitung einen schweinisch starken Eindruck, und auch Zenit als Meister wäre für mich keine Überraschung."

    benson (Lokomotive Moskau) - Eingetragen am 10.07.2008 um 11:24Uhr

    Raul startet mit Donezk gegen Tomsk

    Das lange Warten hat eine Ende und Neutrainer Raul hat gleich zum Saisonauftakt mit den 3 UeFa Pokalteilnehmern ein sattes Programm serviert bekommen. "Erstmal ankommen in der Liga", so lautet Rauls offzielles Saisonziel

    Rauher Wind bläst Neucoach Raul schon vor dem ersten Spieltag entgegen. Nicht etwa vom eigenen Präsidium, Mitauftaktgegner Spartak Moskau hat bereits angekündigt Raul die rauhem osteuropäischen Sitten spürbar zu machen.

    "Da schaun wir dann am dritten Spieltag mal drauf, wer wem die rauhen Sitten beibringt. Ich freue mich jedenfalls auf diese Saison, auch wenn wir realistisch betrachtet erstmal um den Klassenerhalt spielen werden. Die Liga scheint für mich die stärkste in Europa zu sein, allein das war Anreiz genug hierhin zu wechseln."

    Mit Tomsk, Spartak und Metallurg Zaporozhye hat Donezk gleich ein dickes Kaliber zum Saisonstart präsentiert bekommen, die drei UeFa Cup teilnehmer sind direkt ein Maßstab.

    Raul (Shachtjor Donetsk) - Eingetragen am 07.07.2008 um 18:08Uhr

    Und ab zum nächsten!

    So dann gehts halt mal weiter! Immerhin schon der vierte Club der von fedxx in RUssland trainiert wird und auch der vierte der aus Moskau kommt! Das nennt man wahre Libe zu dieser Stadt, da kann jeder andere Trainer einstecken, keiner kennt die Stadt und die Vereine so gut gut wie DER Trainer aus Moskau: fedxx!

    Nach der ersten Station in Russland bei Torpedo ging es nach einer Saiosn direkt weiter. CSKA war das Ziel, doch da lief gar nix. Nach einerm Abstecher nach Frankreich zum AS Monaco kam ein Angebot von Spartak für eine Saiosn die Mannschaft zu übernehmen, da man nach einem neuen Trainer ausschauen wollte. <br>Fedxx machte einen ordentliche Job, führte sie ins Pokalfinale und ins internaationale Geschäft. Doch kam die Geschäftsleitung nicht voran. So konnte man nach einer Saison keinen neuen Trainer vorstellen und es war dementsprechend nicht ganz klar wie es weiter geht. Fedxx hatte nun die Qual der Wahlt zwischen Spartak oder weiteren Angeboten aus der russischen Liga sich zu entscheiden. <br>Ausschlaggebend war am Ende die Perspektive bei Khimki. Eine junge Mannschaft, viel Potential und keine großßen Vorgaben irgendetwas zu erreichen - einzigstes Ziel: DER KLASSENERHALT! <br> <br>Aber den wird man sowieso nicht schaffen gegen diese größen aus Russland, aber mal sehen wie es ausgeht!

    fedxx (Spartak Moskau) - Eingetragen am 28.05.2008 um 22:03Uhr

    kH kommt zurück nach Hause

    Es war ein kurzes und gescheitertes Abenteuer, aber das Duo kleinerHeldt und Arsenal Kiew sind nie so richtig warm miteinander geworden. Nun übernimmt fedxx den Aufsteiger Khimki und kleinerHeldt kehrt zurück zu Spartak Moskau.

    Sind das da Tränen in den Augen des Trainers? Es ist ein ganz besonderes Bild, das da derzeit durch die russische Medienlandschaft kursiert: Arsenal Trainer kleinerHeldt sitzt auf einer Bank in der Umkleidekabine des NSK Olimpijskyj und schaut mit müden und traurigen Augen ins Leere. Der gesamte Raum ist leer und verlassen, nur den Trainer scheint man vergessen zu haben mitzunehmen.

    Entstanden ist das Bild bereits vor zwei Monaten anlässlich einer nie umgesetzten Werbekampagne des Hauptsponsor. Letzte Woche wurde es als Sinnbild für die aktuelle Situation der Kanoniere wiederentdeckt und heute bekommt das Bild noch eine ganz neue Deutung zugesprochen. Nicht der Verein lässt hier den Trainer alleine, sondern kH steht abseits des Vereins.

    Grund hierfür ist ein Interview mit Leonid Fedun, Präsident von Spartak Moskau, dem Ex-Verein von kH. Dieser musste gestern bekannt geben, dass Trainer fedxx den Verein nach einer Saison wieder verlässt und bei dem Moskauer Vorortclub und Sensationsaufsteiger FK Chimki anheuert. Auf die Frage, ob es bereits einen Nachfolger für den erfolgreichen fedxx gebe, hob Fedun beide Hände und meinte es wäre an der Zeit einen Sohn Spartaks zurück zum Narodnaja komanda zu holen.

    Der Präsident dankte noch einmal ausdrücklich fedxx für sein Engagement und die tolle Saison, die er hier in Moskau verbracht hat, trotzdem überwog auch bei ihm die Vorfreude auf eine herbeigesehnte Rückkehr. Wie wir aus internen Kiew-Kreisen erfuhren, hat kH eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag, die ihm eine sofortige Rückkehr nach Moskau ermöglicht und angeblich soll er diese auch bereits beim Kiewer Präsidium geltend gemacht haben.

    kleinerheldt (Arsenal Kiew) - Eingetragen am 28.05.2008 um 03:57Uhr

    Vizemeister!

    Es ist unglaublich was in Kiew standfand, die Fans von Dinamo sind noch heute am Feiern und warum? Weil Dinamo Vizemeister wurde.

    Letzte Saison noch letzter geworden, diese Saison? Letzte Saison noch das schlechteste Torverhältnis, diese Saison das beste? Was hat Trainer Smith dort bloß veranstaltet? Wir fragten ihn selbst.

    " Ich weiß es selber nicht, wie wir das geschafft haben, aber ich bin überglücklich, dass wir nun in der Champions-League angekommen sind. Der Pokalsieg war schon letztes Jahr ein geiles Erlebnis, so noch die Klasse zu halten und diese Saison haben sie uns wohl alle unterschätzt, mal sehen wie es Nächste sein wird, garantiert nicht einfacher aber ich denke wir haben gute Chancen wieder International zu kommen, denn unsere Mannschaft scheint gefestigt zu sein und hat den Druck stand gehalten, mit den letzten beiden Siegen und dem Auswärtsunentschieden. Aber mal sehen, erstmal wollen wir richtig weit in der Champions-League kommen - das ist durchaus machbar, denn das wir International mithalten können, haben wir ja schon diese Saison bewiesen. In diesem Sinne, auf die nächste Saison!"

    Smith0088 (Dinamo Kiew) - Eingetragen am 21.05.2008 um 16:02Uhr

    Wachablösung in Russland erfolgt

    Dank zweier Heimsiege am letzten ZAT konnte Da_Masta sich mit seinen Jungs noch auf Platz 6 hiefen und damit verbundenen ist die Berichtigung intenational Spielen zu dürfen. Nach dem die Abschlusstabelle fest satnd, musste Mr. Putin seinen Kiefer erstmal wieder einrenken.

    Was für eine irre Saison fand denn da in Russland statt. Jede vorher getroffene Prognose lag meilenweit daneben (siehe Forum). Bis auf 007 mini konnte sich keiner der Spitzentrainer wirklich vorne festsetzen. Ganz vorne ist kein Groffelmoff, keine kleinerheldt, keine Jamie und auch keine Kelly Fisher zu finden. Nein vorne sind Smith008, der vorher als Abstiegskandidat gehandelt wurde oder auch Benson, dem kein besserer Platz als irgendwo im Mittelfeld zugetraut wurde. Dann noch Pascal, Bela Ruz und ebenfalls schon als ganz sicherer Absteiger gehandelt Da_Masta. So verrückt kann nur Russland sein. Nach dieser Saison steht fest, das es in Russland noch enger werden wird und es nicht mehr nur 5 Kandidaten für die Meisterschaft gibt sondern mindestens 10. Wobei sich die alten Hasen nächste Saison erst wieder beweisen müssen, wollen sie nicht ganz von der jungen Garde überholt werden.

    Da_Masta (CSKA Moskau) - Eingetragen am 20.05.2008 um 17:15Uhr

    Am Ende bleibt die Trainerfrage...

    Die Abschlussfrage der letzten Saison aus Torpedokreisen ist hiermit beantwortet. Doch nur Ligafüllstoff! Die langen Mienen bei Spielern, Fans und Verantwortlichen sind wieder einmal zum Abschluss der Saison in die Gesichter zurückgekehrt. Torpedo rutscht erneut in die Bedeutungslosigkeit. Nach einer glänzenden Hinrunde schaffte es Torpedo wie in der Vorsaison wieder einmal nicht Konstanz in die eigene Leistung zu bringen. Lächerliche 14 Punkte holte man in der Rückrunde und damit ist Torpedo ebenso schlecht wie der Absteiger Saturn.
    Letztlich ist das Projekt Tojini´s, Torpedo mittelfristig in der russischen Spitze zu etablieren, gescheitert. Das wissen natürlich auch die Verantwortlichen in der Führungsetage Torpedos, die auch bereits angekündigt haben sich diese Woche hinter verschlossenen Türen mit dem Trainer über die weitere Zukunft unterhalten zu wollen. Bleibt am Ende halt doch nur die Trainerfrage.

    tojini (Torpedo Moskau) - Eingetragen am 20.05.2008 um 12:48Uhr

    Da staunste nicht schlecht, wa?

    Der dritte Platz ist es also am Schluss geworden, vor dem amtierenden Meister, vor allen bisherigen Trainern des Jahres und vo allem vor der gesamten Moskauer Fußballelite. Dazu der Pokalsieg, der Spitzenplatz in der Heimtabelle und im Nebenjob auch der Titel des israelischen Zweitligameisters. Für Benson und seine kleine Lokomotive ist in dieser Saison wirklich mehr als ein Traum wahr geworden.

    Die einen sehen es als Verkettung glücklicher Umstände an, die anderen wollten es schon immer gewusst haben, aber Benson selbst versteht die Welt nicht mehr. "Das is alles wie im Film, das kommt mir alles so unwirklich vor".
    Wahrscheinlich ist es die Tatsache, dass der Meistertitel bereits ab der Winterpause vergeben schien, weshalb der Trizemeistertitel in Moskau jetzt gefeiert wird wie die Meisterschaft. "Damit haben wir alle Ziele für dieses Jahr bei weitem übertroffen, eigentlich auch die fürs nächste Jahr", so Präsident Semin, seit seiner Zeit in Untersuchungshaft deutlich schlanker als zuvor. "Dass wir jetzt erstmal die beste Moskauer Mannschaft sind, ja eigentlich die beste Russische - wer zählt Ostpreußen schon zu Russland? - macht mich zuversichtlich, dass wir den laufenden Steuerprozess jetzt schnell und unbürokratisch erledigen können."
    Durch die Teilnahme an der nächsten Champions-League-Qualifikation ist die Lizenz für die kommende Saison jedenfalls nicht mehr gefährdet, und vielleicht bleiben ja noch ein paar Rubel für Verstärkungen übrig - schließlich geht es jetzt auch um die russische Sache - im EC 2008-2

    benson (Lokomotive Moskau) - Eingetragen am 19.05.2008 um 13:17Uhr

    Mach et Otze

    Nur noch wenige Spielminuten und die Saison 2008-1 ist Geschichte. Eine turbulente Saison, vor allem für Metallurg.

    Von den Experten des allgemein anerkannten Internetforums von torrausch dot com wurde der Aufsteiger in der Saisonprognose für 2008-1 überraschend mit dem 14.Platz (Durchschnittsplatz 13,4) auf einen Nichtabstiegsplatz gesetzt. Man konnte sich also schon im Warm-Up der Saison gegen hochklassige Konkurrenz durchsetzen. Was dagegen die Saison brachte, ist aus Saporoger Sicht unbeschreiblich. Kein nervenzerreissender Abstiegskampf, sondern von Anfang an immer bei den Leuten - wie man so sagt - erfrischender Ligaalltag. Zaporozhye setzte Zeichen, kämpfte und wird die Prognosen (momentan vierter) bei weitem übertrumpfen, denn ein einstelliger Platz wird es am Ende sein. Doch welcher?

    Jetzt wird sich zeigen, ob die Kosacken noch Power in den Knochen haben. Dass man Stahl härten kann, wissen nach dem Moskauer Festival ZAT spätestens auch Dinamo und CSKA. Nun werden zum Schlusss noch der Meisterschaftsfavorit und Exmeister Baltika (mini007) sowie Dinamo Kiev (Smith0088) und Spartak Moskva (fedxx) gefordert sein. Als oberstes Ziel steht die Ukrainische Meisterkrone . Ein realistisches Unterfangen, nach dem sich kleinerHeld mit Arsenal unfreiwillig ausklinkt hat und Shakthter mit der Unruhe zu kämpfen hat, die die Ankündigung jamies ausgelöst hat, vom Traineramt zu Saisonende zurückzutreten. Der Verlust der taktischen Künste von Erfolgstrainerin wird Shakhter hart treffen.
    Von Nachteil dürfte für Metallurg die noch immer ellenlange Liste der mit gelb belasteten Spieler und akut von Spielsperre bedrohten Spieler sein. Hinzu kommt, dass sich das Krankenlager nicht wie erhofft lichten wird.
    So wurde aus gut informierten Kreisen kolportiert, dass je nach Spielstand bei Baltika möglicherweise eine aus Kölner Bundesligatagen bekannte Sondertaktik greifen soll, um nicht plötzlich am allerletzten Spieltag mit der Schülermannschaft in Moskau anreisen zu müssen.

    Es könnte in Kaliningrad passieren, dass Bela Ruz sagt: "Mach et Otze"

    Bela Ruz (Metallurg Zaporozhye) - Eingetragen am 18.05.2008 um 19:12Uhr

    Erfolgreich oder nicht?

    Tja, wer die Tabelle der Premier Liga anschaut, der könnte sagen: Das wird wohl die schlechteste aller bisherigen Saisons für Dinamo Moskau. Die 50-Punkte-Marke scheint weit weg zu sein, im Pokal schied man auch schneller als gedacht aus, und der Pressesprecher hat sich kurz nach Saisonbeginn mit sämtlichen attraktiven Mitarbeiterinnen in der Vereinsführung auf die Krim abgesetzt. Kann es noch schlimmer kommen?
    Die Antwort ist eindeutig ja, denn so schlecht verlief die Saison auch nicht. Immerhin erreichte Dinamo die KO-Runde des UEFA-Cups, das ist das zweitbeste internationale Ergebnis unter Trainer Groffelmoff. Auch ist es weiterhin möglich, unter die besten fünf zu kommen, das heimliche Ziel einer jeden Saison (warum? weil man halt bisher immer unter den besten fünf war). Und was den Trainer besonders erfreuen dürfte: Man hat gute Chancen, am Ende der Saison vorm kleinenHeldten und dem Prosurfer zu landen, letzterer könnte sogar noch absteigen. Dinamos Trainer freut sich daher schon auf das Saisonabschlußbier. Das einzige, was noch für den perfekten Saisonabschluß fehlt, ist, sich an Baltika für die Heimniederlage zu rächen. Aber dann wäre man völlig zufrieden bei Rußlands bestem Verein.

    Groffelmoff (Dinamo Moskau) - Eingetragen am 18.05.2008 um 16:43Uhr

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