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    Torrausch
    Premier Liga

       
     

    Futbolnyj Kurier

    Auf zu alter Frische!

    Trainer Groffelmoff ist endlich wieder nach Moskau zurückgekehrt, so dass das Training kurz vor Saisonstart wieder planmäßig läuft. Neuerungen waren hier jedoch nicht zu erkennen, die gute, alte neunschwänzige Katze leitet wieder die Übungsstunden. Auch will Dinamo zum wiederholten Mal mit dem alten Kader in die neue Saison gehen.

    Monatelang war Groffelmoff in den entlegensten Gegenden unterwegs, um in der Zwischenzeit einen Roboter das Training zu überlassen. Wo ihn die Reise jedoch hinführte, kann nicht geklärt werden, da der Trainer sich schon früh der wenigen mitgereisten Pressevertreter entledigte und sich auch nach seiner Rückkehr vor wenigen Tagen weiterhin in Schweigen hüllt. Gerüchten zufolge aber soll er sich in Spanien und Portugal, aber auch Schweden aufgehalten haben, um sich bei den dortigen Vereinen neue Taktiken für Dinamo abzugucken.
    Im Training selber war jedoch noch nichts von irgendwelchen Neuerungen zu erkennen. Nachdem ein Roboter und Co-Trainer Joflow Dinamo mehr schlecht als recht durch den Pokal geleitet hatten, wurde ihnen erwartungsgemäß sofort die Leitung entzogen. Ansonsten änderte sich aber nichts, da Groffelmoff seine Jungs in alter Tradition erst einmal zwei große Runden um Moskau laufen und anschließend jeden Stein auf dem Roten Platz einzeln polieren ließ. Gegenüber einem Reporter ließ er kurz velautbaren, dass dieses die einzige Methode sei, um Disziplin in die Mannschaft zu bringen, was dringend nötig sei, um endlich mal wieder oben mitzuspielen. Unter oben versteht Groffelmoff das oberste Sechzehntel der Tabelle.
    Gleichzeitig ließ der Präsident jedoch verlautbaren, dass die Politik des langsamen Mannschaftsaufbaus weiter geführt werde: "Allen muss klar sein, dass das inzwischen eine völlig andere Mannschaft ist als diejenige, die vor vier Jahren die Meisterschaft ist. Unser Ziel wird daher nicht der Kampf um die Meisterschaft, sondern das Halten der derzeitigen Position sein - die Qualifikation für den UEFA-Cup. In diesem selber wollen wir übrigens die Qualifikation überstehen, alles andere wird für diese Mannschaft nur Bonus sein. Dinamo ist einfach seit Jahren keine Mannschaft mehr, die international mithalten kann; das Halbfinale 2006-3 war mehr Zufall als wirkliche Leistung."

    Groffelmoff (Dinamo Moskau) - Eingetragen am 15.03.2008 um 15:31Uhr

    Arsenal Kiew startet bei Zenit

    Der amtierende russisch-ukrainische Meister startet die Saison 2008-1 bei Zenit St. Petersburg, dem neuen Verein der ehemaligen Arsenal-Trainerin Kelly Fisher. Vor allem den zahlreichen Fans liegt dieser Weggang noch schwer auf der Fußballer-Seele, war es doch Fisher, die den Verein aus dem Ligairgendwo an die Spitze geführt hat. Deswegen haben sich die Fans auch was besonderes einfallen lassen.

    Dem Futbolnyj Kurier wurde eine unter den Fanclubs kursierende DVD zugespielt, die eine Demo einer ganz besonderen Fanchoreographie enthält. Die Choreografie hat eine rekordverdächtige Länge von 111 min und dauert damit ein gesamtes Spiel, inklusive Halbzeitpause und zu erwartende Nachspielzeit. Fansprecher Kolobin stand uns in einem spontanen Kurzinterview Rede und Antwort:

    FK: Warum diese ungewöhnlich lange Choreographie? Habt ihr keine Befürchtungen, dass sie an die Grenzen der Fans gehen wird?

    Kolobin: (Lacht) Nein, keine Sorge. Die Choreo enthält natürlich Ruhephasen und es gibt zahlreiche Profis, die quasi als Vortänzer dabei sein werden. Die Choreographie ist ein Dankeschön an unsere Kelly. Man findet in unseren Fanclubs keinen, der ihr nicht nachgetrauert hat. Vielen sind die Bilder noch im Kopf, als sie während der Meisterfeier unter Tränen ihren Wechsel nach Zenit bekannt gab.
    Diese Aktion ist unser Dankeschön an sie und wenn es uns gelingt, werden wir ihren Namen für alle Ewigkeit über die ukrainischen Grenzen hinaus bekannt machen.


    FK: Mit wie vielen Fans werdet ihr denn nach St. Petersburg reisen?

    Kolobin: Wir haben sämtliche 2500 Gästetickets innerhalb von drei Stunden verkaufen können. St. Petersburg hat uns ein zusätzliches Kontingent von 3000 Plätzen zugesendet, die ebenfalls bereits ausverkauft sind. Und ich weiß von zahlreichen Fans, die sich Tickets der Heimmannschaft gesichert haben. Einige holten sich sogar Zenit-Dauerkarten, nur um bei diesem Ereignis dabei sein zu können. Wir vermuten, dass etwa acht- bis elftausend Kiew-Fans im Petrowski-Stadion sein werden. Also etwa die Hälfte der gesamten Kapazität.

    In St. Petersburg bereitet man sich auf alles vor. "Viele Zenit-Fans werden keine Karte mehr ergattern können und es ist nicht auszuschließen, dass dies zu großem Frust und erhöhtem Gewaltpotential unter einigen St. Petersburgern führen kann", so ein Polizeisprecher in St. Petersburg.

    kleinerheldt (Arsenal Kiew) - Eingetragen am 15.03.2008 um 10:15Uhr

    Endlich ...

    geht es los! Wird ja auch Zeit. Die lange Pause ist vorbei. Alle Trainer scheinen sich wieder einzufinden. Die Zeitung ist wieder gut gefüllt. Gesetzt werden darf auch endlich. Damit steht dem Saisonstart nichts mehr im Wege!

    Das Ziel für Donetzk dürfte klar sein: Ein Titel in Russland soll her. Hab ich schließlich in meinem Interview so angekündigt. Der Pokal ist schon weg. Herzlichen Glückwunsch dazu nochmal nachträglich an Lok.
    Bleibt also "nur" noch der Meistertitel. Leicht wird das nicht. Da muss ich joe recht geben. Obwohl unsere Neuen erstmal beweisen müssen, dass sie in Russland mithalten können.
    Aber irgendeiner muss schließlich anspruchsvolle Ziele in dieser Liga haben. Traut sich ja sonst keiner!

    jamie (Shachtjor Donetsk) - Eingetragen am 14.03.2008 um 18:55Uhr

    Neues Spiel neues Glück!!

    Blickt man auf die letzte Saison zurück, so ergibt sich ein nicht so schöner Anblick. In der Liga hat es nur für den 12. Platz gereicht, im Pokal war bereits in der ersten Runde Schluss.
    Da kann es nur aufwärts gehen! Von Euphorie zu sprechen ist übertrieben aber es herrscht eine Atmosphäre in Volgograd die Hoffnung macht. Locker und konzentriert wird der letzt Schliff von spudx an Taktik und AUsdauer gemacht, ehe es dann mit dem Auswärtsspiel beim FC Saturn Ramenskoje losgeht.

    spudx () - Eingetragen am 14.03.2008 um 10:55Uhr

    Das Leben eines Rückkehrers - Teil 1

    Als fedxx seine Karriere als Trainer begann, suchte er sich gleich eine Herausforderung, doch war diese damals wohl zu hoch. Er verfiel in Depressionen und sonstige Zustände und schmiss sein Amt nach einem Kurzzeitigem Wechsel innerhalb Russlands hin. Doch eines Tages taucht er er wieder auf, beim AS Monaco. Monaco führte er in die internationalen Tabellenplätze und nun will er auch wieder in Russland Fuß fassen.

    Spartak Moskau ist seine jetzige Station, ein schweres Erbe, da eine Ära hier endete, die auch hier begonnen hatte. Kleinerheldt verließ den Verein zum Ende der letzte Saison und wechselte zu Arsenal Kiew. Einen Meistertitel und einmal den Pokal konnte er mit diesem Verein schon holen, da scheint also Potential zu sein. <br>So startete die Saison schon mal gut, Spartak schaffte es bis ins Finale des Kubok Rossiji wo man sich dann leider dem Stadtkonkurrenten geschlagen geben musste. 1:0 verlor Spartak in einem packendem Spiel doch immerhin schon mal ein kleiner Triumph. <br>Nun geht es in der Liga wieder los. Fedxx muss sich auf viel Buden einstellen, da er wahrscheinlich nicht sehr gerne hier gesehen wird, als Abtrünniger der russischen Liga. Doch hat er gelernt aus den Fehlern und will nun versuchen den Gegnern das Leben schwer zu machen – hoffen wir das es klappt. Aber es gibt ja zur Not noch die guten Fans im Hintergrund, die den Trainern dann kräftig den A**** versohlen werden.

    fedxx (Spartak Moskau) - Eingetragen am 13.03.2008 um 22:41Uhr

    Nun soll es wohl doch losgehen!!!

    CSKA hat nun endlich Post bekommen, wo vermeldet wird, das die Liga nun doch starten soll. So ganz glauben mag es hier noch keiner, aber Da_Masta bereitet sein Team trotzdem schon einmal für die ersten 3 Spiele vor. Er hatte uns vor 2 Tagen mitgeteilt gehabt, dass er mit dem gedanken spiele, wenn sich der Verband nicht bald auskäsen wird, dass er in ein anderes Land gehen wolle. Aber das hat sich jetzt wohl erstmal erledigt. Dann gibt es jetzt eine Neuerung. Die Zeitung hat sich etwas verändert und ist deutlich unübersichtlicher beim Texte verfassen geworden. Auf den ersten Augenblick scheint es deutlich komplizierter geworden zu sein, irgendwelche Absätze einzufügen. Aber egal, dass bekommen wir auch irgendwann in den Griff. Dann musste Da_Masta noch einen "Schock" erleben. Er hat erst heute gelesen, das Brute Force die letzte offene Stelle übernommen hat. Ausgerechnet Brute Force, den Da_Masta in einem anderen Pbem (deren Namen wir hier nicht nennen wollen) scharf kritisiert hatte. Damit wird es gegen Saturn Ramenskoje zu 2 rasanten Spielen in der Liga kommen.

    Da_Masta (CSKA Moskau) - Eingetragen am 13.03.2008 um 18:26Uhr

    Rettung aus heiterem Himmel

    Viel wurde in den vergangenen Wochen geschrieben und geredet über die Krise beim Eisenbahnerverein aus Moskau. Polizei auf dem Vereinsgelände, eingefrorene Gehälter und die drohung des Verbandes, Loko aus der Liga auszuschließen. Doch das war vor dem Kubok...

    Völlig egal, ob der Verein die Auflagen des Verbandes noch erfüllen kann, so wurde spekuliert, spätestens auf dem Rasen wird der Abstieg unvermeidlich sein. Denn die Leistungsträger, die den Klassenerhalt letzte Saison noch verhindern konnten, haben bereits alle das Weite gesucht (laut UEFA-Statut kann ein spieler, dessen Gehalt mehr als einen Monat lang aussteht, sofort ablösefrei wechseln). Doch Trainer Benson hat aus der Not eine Tugend gemacht und drei fliegen mit einer Klappe geschlagen: Mit einer jungen günstigen Mannschaft (größtenteils Spieler der eigenen Jugend und einige aus Usbekistan zugekaufte Verstärkungen, die wenig kosten und keine Fragen stellen) brachte er die Lokomotive wieder auf die Erfolgsspur zurück, holte sensationell den Pokal, sanierte durch die Siegprämie (halbwegs) die Finanzen und rettete den Verein zudem schon mal vor dem Abstieg.
    <br>Wie lange die Euphorie der "jungen Eisenbahner" noch anhält, ist abzuwarten. Die strukturellen Probleme des Klubs sind weiterhin ungelöst und die Zukunft in einer immer stärker werdenden Liga ist alles andere als gesichert. Aber immerhin hat Loko jetzt das Schicksal wieder in der eigenen Hand.

    benson (Lokomotive Moskau) - Eingetragen am 12.03.2008 um 14:26Uhr

    Tomsk ist gewappnet

    Nach dem K.O. in der ersten Runde des Kubok Rossiji will Tomsk nun in der Liga durchstarten. Wir stellen ihnen nun die ersten Opfer Tomsk vor und präsentieren bisher unveröffentlichte Aussagen Pascals!

    Tomsk - Die vielen Toms sind heiß! Heißer denn je, musste man sich doch im Kubok Rossiji gegen Rückkehrer fedx geschlagen geben, dem die Saison in Frankreich offensichtlich gut getan hat. Dumm nur für Tomsk erste Gegner, denn würde es nach Pascal gehen, so werden sie Tomsk angestaute Wut im Bauch ausbaden müssen und erst bei erfolgreichem Frustabbau am 6. Spieltag können Tomsk Gegner mit Gnade rechnen.
    Erstes vermeintliches Opfer Tomsk ist Pascals erste Trainerstation Rubin Kazan. Im Spiel gegen Rubin wird mit nur wenig Wiederstand und leichten drei Punkten gerechnet "und gerade in diesem Spiel können wir mit einem Kantersieg ein Ausrufezeichen setzen und das werden wir auch tun" gab so auch Pascal bekannt.
    Im ersten Auswärtsspiel für Tomsk geht es gegen Rotor. Doch "Trainer Spudx sollte sich jetzt schon mal warm anziehen und wenn er seine Jungs nicht zwingt, alles zu geben, dann werden sie sehr hoch verlieren" warnte Pascal seinen Kollegen.
    Zuletzt geht es gegen Meister Arsenal Kiev mit kleinerHeldt auf der Bank. Auch hier sieht Pascal keine Probleme auf sich und seine Mannschaft zukommen: "ich bin ja davon überzeugt, dass Arsenal mit der Doppelbelastung nicht zurecht kommen wird und kH ist hoffentlich schlau genug, sich voll auf die CL zu konzentrieren, sonst ist er dort draußen und verliert das Spiel gegen uns so oder so..."

    Große Worte die da Pascal von sich gibt und so blicken wir gespannt auf den kommenden ZAT, um uns davon zu überzeugen, dass Pascals Worte tatsächlich nicht nur heiße Luft waren.

    Pascal Schwarz (Tom Tomsk) - Eingetragen am 10.03.2008 um 12:06Uhr

    Ziel: Klassenerhalt

    Die russische Liga ist so stark besetzt wie nie. Ich hätte nicht gedacht, dass das noch möglich ist, aber mit Brute Force und Rückkehrer fedxx hat die Qualität weiter zugenommen. Logische Konsequenz dieser Entwicklung: In Russland ist kein Verein mehr frei!

    Ein gutes Zeichen, schließlich wollen wir nicht, dass unsere Liga durch absolut zufällige, unvorhersehbare und mitunter unsinnige Zugabgaben der KI beeinflusst wird. Die jüngsten Opfer der KI waren übrigens Baltika (in der ersten Runde des Kubok Rossiji gegen Saturn) und Spartak Moskau in der Qualifikationsrunde des UI-Cups.
    Die Tendenz bei Baltika zeigt somit deutlich nach unten. Nach dem sensationellen Meistertitel in der Saison 2007-2 gelang im letzten Jahr nicht einmal mehr der Einzug in den europäischen Wettbewerb. Dann noch das Erstrunden-Aus im Pokal ... mit der alten Herrlichkeit bei Baltika scheint es ein für allemal vorbei zu sein! Jetzt gilt es erst einmal, den Abwärtstrend zu stoppen und ein möglichst großes Polster auf die Abstiegsplätze anzulegen. Erst dann können vielleicht wieder größere Ziele ins Auge gefasst werden.

    007mini (Baltika Kaliningrad) - Eingetragen am 10.03.2008 um 09:17Uhr

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